Mittwoch, 19. Februar 2014

Weniger Tiefen!

Wenn die Gedanken im Kreis fahren, Runde für Runde drehen und in Ihrer immer wiederkehrenden Existenz nicht wegzudenken sind. Wenn man Kreise ziehend im Achteck springt und wie ein Flummi an die Decke geht. Wenn man den Tag in seiner Unendlichkeit sich zu Ende neigen sieht, fragt man sich weshalb man all diese Bürden bloß auf sich genommen hat und ob man jemals zu einem Punkt gelangen wird an dem man die ungreifbare Freiheit spürt, welcher man sich so schwer bewusst zu werden scheint. Denn jegliche Momente in Freiheit genießen zu können, bedeutet auch, sich von allem frei zu machen und nicht nach dem nächst Höheren zu streben. Immer weiter, immer schneller, immer besser, immer schlimmer. 
Man streitet sich sogar darum, wem es denn nun möglicherweise am schlechtesten geht, und jeder möchte der Träger des Titels "Unglücklichster Mensch der Welt" sein. So als gäbe es einen Preis dafür. Der Preis für all das ist das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen. 

"Stell ma mehr Höhen ein, und weniger Tiefen!" 





Dienstag, 18. Februar 2014

Postwochenenddepression

Mein Kopf platzt in den Wolken voller Scherben. Die Lichtsituation muss für das Foto passen, oder du machst einfach nen Foto. Träume oder wache ich, irgendwer sollte doch diesen Scherbenhaufen wieder aufsammeln, um das Glas zu neuen Dingen zu formen welche dann klirrend auf dem Boden voller Tatsachen in ihre kleinsten Bestandteile zersplittern, damit Sie dies in ihrer nächsten Reinkarnation immer und immer wieder aufs Neue wiederholen können. Klirr. Krachend fällt das Besteck zu Boden, dabei habe ich noch nicht einmal aufgegessen. Das Glas knirscht bei jedem Bissen und der Mund füllt sich mit Blut, das Schlucken ist ein Graus und ich möchte gar nicht wissen, wie das noch enden soll. 

Postwochenenddepression.